Ehemal. Konsultationskindertagesstätten in Niedersachsen

Beziehungsarbeit

Kath. Kindergarten St. Maria Rosenkranz, Osnabrück

KiTa GeländeUnser Kindergarten liegt am Stadtrand von Osnabrück. Wir sind eine 4-gruppige Einrichtung und betreuen 93 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in den Zeiten von 7.30 Uhr bis um 16.00 Uhr.

Wir sind ein Regelgruppenkindergarten und arbeiten gruppenorientiert.
Jedes Kind wird in seiner Kindergartenzeit in einer Gruppe von zwei Erzieherinnen begleitet. Zwischen 9.00 und 11.00 Uhr können die Kinder ihre Gruppen verlassen und in der Halle oder auf den Fluren ihr Spiel erweitern, Freunde in anderen Gruppen besuchen oder an gruppenübergreifenden Angeboten teilnehmen.

Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit gesehen und gleichzeitig in den Fähigkeiten gestärkt, die es für das Leben und die Zukunft braucht. Unser Kindergarten ist eine katholische Einrichtung und will den Glauben als Alltagshilfe vermitteln. Für uns gilt: Jedes Kind ist einmalig und ein Geschenk Gottes.

Konsultationsschwerpunkt: Beziehungsarbeit und Eingewöhnung von Kindern unter 3 Jahren

Kinder im 3. Lebensjahr brauchen eine differenzierte Begleitung durch die Erzieherinnen. Sie spielen und lernen in allen Entwicklungsbereichen noch anders als Kinder im 4. Lebensjahr. Mit der Aufnahme von Kindern in diesem Alter haben sich unsere pädagogischen Handlungsweisen und Aufgaben verändert. Zuwendung mit viel körperlicher Nähe, große Freiflächen für ihren Bewegungsdrang, verbindlich strukturierter Tagesablauf, intensiver Austausch mit den Eltern, klare Regeln und Grenzen, eigener Spielbereich im Außengelände sowie die Annahme, dass jedes Kind entsprechend seiner Entwicklung alles ausprobieren soll, sind einige Merkmale für unseren Umgang mit den Jüngsten.

In der Murmeltiergruppe sind die Kinder zwischen 2 und 6 Jahren alt. 2 Erzieherinnen begleiten diese Kinder. Sie bieten häufig differenzierte Angebote an, damit jedes Kind seinem Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung oder Aktion und Bewegung nachkommen kann. Angebote in den verschiedenen Bildungsbereichen werden für alle Kinder der Gruppe angeboten. Das Malen mit Wasserfarben oder das Turnen mit Bällen kann sowohl ein zweijähriges als auch ein sechs- jähriges Kind – nur das Ergebnis ist ein anderes.

Die Eingewöhnung

Es ist uns wichtig, dass jedes Kind sich schnell in unserem Haus wohl fühlt und gerne zu uns kommt. Dafür ist eine gute, individuelle Eingewöhnung eine wichtige Grundvoraussetzung.

Auf einem ersten Elternabend vor der Kindergartenzeit lernen die Eltern sich und uns als zukünftige Erzieherinnen ihres Kindes kennen. An dem Abend stellen wir die Rahmenbedingungen und Ziele der Eingewöhnungsphase vor und sprechen erste Besuchstermine ab, die mit einem Elternteil oder einer Bezugsperson stattfinden werden. Ein selbst entwickelter Fragebogen, den die Eltern ausfüllen, unterstützt uns in dieser Phase.

Die individuelle Eingewöhnung eines Kindes dauert 2 bis 3 Wochen. In dieser Zeit braucht jedes Kind eine konstante Vertrauensperson als tägliche Begleitung in den Kindergarten. Sie gibt einerseits dem Kind Sicherheit und Geborgenheit, andererseits der Vertrauensperson einen intensiven Einblick in unsere Arbeit und ermöglicht einen guten Austausch zwischen uns und ihr über das Befinden des Kindes. Während der Eingewöhnungszeit bieten wir ein Elterncafé in der Halle an. Erste Trennungszeiten von den Kindern können hier verbracht werden. Sie bieten Gelegenheiten zum gegenseitigen Austausch oder Lesen verschiedenster Informationsschriften, die für interessierte Eltern und Gäste im Zeitschriftenständer ausliegen.

Nach einigen Tagen verlassen die Eltern in Absprache mit der Erzieherin den Kindergarten. Sollten sich spätere Trennungsproblem einstellen, finden wir, gemeinsam mit den Eltern, eine gute Lösung für jedes Kind.